Aktuelles

Schließung des Pflegebereiches im Konrad-Bisalski-Haus

Presseerklärung der Marburger Linken zur Entscheidung des Studentenwerks

Copyright: Hydro, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Copyright: Hydro, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ohne Zweifel stellt die Corona-Pandemie die Gesellschaft vor große Herausforderungen, ohne Zweifel müssen Entscheidungen mit weitreichenden Folgen zum Schutz der Gesundheit vieler Menschen, die zum Teil sehr unterschiedlich gefährdet sind, getroffen werden. Der Alltag fast aller Menschen ist von Einschränkungen geprägt. Es sei aber doch sehr verwunderlich, welche Entscheidungen das Studentenwerk in Bezug auf die hilfebedürftigen Bewohner*innen des Konrad-Biesalski-Hauses (KBH) getroffen habe, so Roland Böhm, Stadtverordneter der Marburger Linken und Vorsitzender des Sozialausschusses. „Das inklusive Studierendenwohnheim mit gesunden und pflegebedürftigen Bewohner*innen ist einmalig in der Bundesrepublik. Viele Hilfsangebote sind sehr individuell zugeschnitten. Nun wurde zum 31. März sehr kurzfristig verfügt, dass der Pflegebereich eingestellt werde. Begründung: Das Besuchsverbot sei in dem integrativen Studierendenwohnheim nicht umsetzbar. Die betroffenen Studierenden, die im Übrigen einen gültigen Mietvertrag haben, sollten eigenständig andere Unterkünfte etwa in ihrer Familie sicherstellen.“ Diese Regelung gilt bis einschließlich 19. April.

Coronahilfegeld sofort einführen!

DIE LINKE Marburg-Biedenkopf will dass Existenzsicherung für alle garantiert wird

"Die Coronakrise stellt Deutschland vor die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Unsere Gesellschaft, die Wirtschaft und Politik sind in weiten Teilen zum Stillstand gekommen", konstatieren die Kreisvorsitzenden der LINKEN Inge Sturm und Philip Kaufmann. "Insgesamt werden von den ökonomischen Verwerfungen vermutlich Millionen Menschen auf verschiedenste Weise betroffen sein", ergänzt Kaufmann. In dieser Situation müsse abhängig und insbesondere prekär Beschäftigten sowie auch (unbezahlt) Sorgearbeit-Leistenden jetzt schnell und unbürokratisch geholfen werden. Laut Christoph Butterwegge (Politikwissenschaftler und Armutsforscher) komme von den milliardenschweren Hilfspaketen der Bundesregierung für Unternehmen "im Kellergeschoss der Gesellschaft wenig an". Und die Coronakrise wirke sich nicht allein auf die Immunschwachen, sondern auch auf die Einkommensschwachen fatal aus. Den Zugang zum menschenfeindlichen Hartz-IV-System zu erleichtern und so in Kauf zu nehmen, dass zehntausende Menschen unverschuldet in Armut abrutschen sei zynisch und keine gute Lösung, präzisiert Sturm. Ebenfalls seien 60-67% des Nettolohns als Kurzarbeitergeld zur Deckung der Lebenskosten für viele Menschen nicht ausreichend und auch Student*innen durch den Wegfall von 450€-Jobs (z.B. in der Gastronomie) hart getroffen.

Der Kreisvorstand der LINKEN. Marburg-Biedenkopf fordert als Reaktion auf diese Problemlage einen Rechtsanspruch auf Existenzsicherung aller Menschen ab 16 Jahren in unserer Gesellschaft während der Coronakrise. "Es muss umgehend von der Bundesregierung ohne Bedürftigkeitsprüfung mindestens für das Jahr 2020 ein Coronahilfegeld in Höhe von 1050€ gezahlt werden" bekräftigt Sturm.

Kaufmann weiter: "Ein solcher Rettungsschirm hilft Existenzangst durch ökonomische Sicherheit zu ersetzen und trägt so dazu bei die schwierige Lage, insbesondere der ökonomisch Verwundbarsten, zu stabilisieren.". Ohne Existenzangst könne die Gesellschaft eine allgemeine Entschleunigung erfahren sowie dauerhaft gerechter und solidarischer werden, denn: "Diese besondere Situation bietet uns die Möglichkeit für positive Veränderungen", so Kaufmann abschließend.

Rüstungsgüter sind nicht systemrelevant.

Umstellen der Produktion auf medizinisches Gerät

 DIE LINKE. Hessen
DIE LINKE. Hessen

„Die Produktion von Waffen und Rüstung in Hessens Waffenschmieden muss umgehend gestoppt werden“, erklärt Jan Schalauske, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen. „Sie ist nicht systemrelevant. Im Gegenteil. Alle Rüstungsbetriebe in Hessen, wie etwa Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) in Kassel sollen jetzt flexibel reagieren und ihre Produktion auf medizinisches Gerät umstellen. Damit würden sie einen Beitrag leisten, die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern.

Statt immer mehr Geld in nationale und europäische Aufrüstungsprojekte zu stecken, muss viel mehr in eine flächendeckende und krisenfeste Gesundheitsversorgung für alle investiert werden. Der Militäretat der Bundesregierung ist viel höher als der Etat für das Gesundheitsministerium. Das alleine ist schon eine bittere Erkenntnis in Zeiten der Corona-Krise. DIE LINKE. fordert weiterhin ein Verbot von Waffenexporten aus Deutschland.“

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Dossier zum Coronavirus der Fraktion DIE LINKE. im hessischen Landtag

Die Corona-Krise breitet sich aus. Das Thema bestimmt seit Wochen unsere Nachrichten. Die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Pandemie sind noch nicht abzusehen. Die Flut an Informationen, die dabei täglich aus der ganzen Welt über uns herein bricht, kann verunsichern oder Angst machen. Daher ist es umso wichtiger, dass wir alle gemeinsam und solidarisch diese Krise bezwingen.


Wir möchten euch deshalb dabei helfen, den Überblick zu behalten.

Daher haben wir in einem Dossier zusammengetragen, wie linke Politik in der Corona-Krise aussehen könnte. Außerdem findet ihr darin eine Reihe von Kontakten und Angeboten, die euch in dieser schweren Zeit helfen können.


Alle Informationen findet ihr unter linksfraktion-hessen.de/corona/

Morde von Mechterstädt

VVN-BdA Marburg

Heute vor 100 Jahren ermordeten Marburger Studenten 15 Arbeiter in Thüringen. Unsere Pflicht ist es diesen Arbeitern & Antifaschisten zu gedenken, zu mahnen und in ihrem Sinne weiterzumachen!


"Am 13. März 1920 putschten reaktionäre nationalistische Kräfte gegen die Weimarer Republik. Doch der "Kapp-Putsch" scheiterte nach wenigen Tagen am entschlossenen Widerstand großer Teile der Bevölkerung. Insbesondere die organisierte Arbeiterbewegung trug mit einem Generalstreik entscheidend zur Niederlage der Putschisten bei.

Diese Niederlage hinderte die militärisch organisierte Rechte nicht, nach Ende des Putsches marodierend durchs Land zu ziehen. Für ein besonders widerliches Kapitel mörderischer Gewalt sorgten damals Marburger Studenten in Thüringen."  Mehr unter: https://www.bdwi.de/show/10826486.html


500 Euro mehr Grundgehalt für alle in der Pflege!

Die Pflegekräfte brauchen mehr Gehalt - auch nach der Corona-Pandemie. Unterstützt jetzt unseren Aufruf und unterschreibt!

https://www.pflegenotstand-stoppen.de/aufruf-unterzeichnen/

PS: Und nachdem ihr unterschrieben habt, teilt bitte diesen Post.

Danke!

Corona-Pandemie: Praktische Hilfen

Der Vorstand des Kreisverbandes DIE LINKE Marburg-Biedenkopf hat einige Informationen zusammengetragen, die für die eine oder den anderen bei der Bewältigung der derzeitigen Probleme durch Covid-19 nützlich sein können. Und diese Informationen in einer Rundmail an Mitglieder und Sympathisierende der Partei DIE LINKE versandt.


Solidarität muss praktisch sein!

• Im Messengerdienst Telegram gibt es eine Gruppe der Marburger Nachbarschaftshilfe, über die sich Menschen koordinieren können.

• Unter https://covidmr.de/karte können Hilfsangebote angesehen, eingestellt oder gesucht werden.

• Die Plattform https://www.quarantaenehelden.org vermittelt ebenfalls Hilfsangebote auf lokaler Ebene. Für alle diese Dienste gelten folgende Grundregeln: Hilfe ist lokal am sinnvollsten!

NATO-Aufrüstungsprogramm sofort stoppen

Pressemitteilung von Sevim Dagdelen

„Angesichts der Corona-Pandemie muss die NATO ihr Aufrüstungsprogramm sofort stoppen. Die geplanten Mehrausgaben der 29 NATO-Staaten in Höhe von 400 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2024 müssen komplett für den Ausbau der Gesundheitssysteme umgewidmet werden“, erklärt Sevim Dagdelen, Außenpolitikexpertin der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, anlässlich der Vorstellung des NATO-Jahresberichts 2019 durch Generalsekretär Jens Stoltenberg. Dagdelen weiter:

„Die militärischen Gesamtausgaben der NATO-Staaten in Höhe von 1,039 Billionen US-Dollar sind eine ungeheure Verschwendung von Steuergeldern, die im sozialen Bereich fehlen. Die vereinbarte Steigerung der Militärausgaben auf zwei Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts gehört endgültig auf den Müllhaufen der Geschichte. Die Bundesregierung muss die Erhöhungen des Wehretats zurücknehmen und in der NATO auf das Aus des Zwei-Prozent-Ziels drängen.“

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In der Presse

03.04.2020 System Administrator /Presse

Rüstungsgüter sind nicht systemrelevant. Umstellen der Produktion auf medizinisches Gerät

„Die Produktion von Waffen und Rüstung in Hessens Waffenschmieden muss umgehend gestoppt werden“, erklärt Jan Schalauske, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen. „Sie ist nicht systemrelevant. Im Gegenteil. Alle Rüstungsbetriebe in Hessen, wie etwa Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) in Kassel sollen jetzt flexibel reagieren und ihre Produktion auf medizinisches Gerät umstellen. Damit würden sie einen Beitrag leisten, die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern.

Statt immer mehr Geld in nationale und europäische Aufrüstungsprojekte zu stecken, muss viel mehr in eine flächendeckende und krisenfeste Gesundheitsversorgung für alle investiert werden. Der Militäretat der Bundesregierung ist viel höher als der Etat für das Gesundheitsministerium. Das alleine ist schon eine bittere Erkenntnis in Zeiten der Corona-Krise. DIE LINKE. fordert weiterhin ein Verbot von Waffenexporten aus Deutschland.“

 
 
Das Netto-Privatvermögen in Deutschland ist sehr ungleich zwischen Kapital und Arbeit verteilt.

Jede Sekunde aktualisiert unsere Reichtums-Uhr die Verteilung des Netto-Privatvermögen zwischen dem reichsten und dem ärmsten Zehntel der deutschen Bevölkerung.